Michael Fitz – jetzt auf gestern – 2018

Es gibt Jahre, in denen manches rund wird. Für Michael Fitz sind es die Jahre, die mit einer „8“ enden. Die Acht ist bekanntlich nicht nur eine Zahl, sondern, auf die Seite gelegt, das Symbol für Unendlichkeit. Bis dahin ist es noch sehr weit aber das Jahr 2018 ist gut für mindestens zwei „Runde“, die der Schauspieler und Liedermacher aus Leidenschaft heuer zu feiern hat. Zum Einen steht der nächste runde Geburtstag an, zum Anderen ist Michael Fitz nun gute 10 Jahre mit ungebrochener Begeisterung und ebensolcher Neugier in inzwischen nahezu allen deutschen Landen und deren Bühnen unterwegs. Nein, nein ,noch lang keine Preise für’s Lebenswerk, kein schöpferisches Innehalten und bestimmt kein bequemer Ruhestand.

Wenn man wie Michael Fitz in Lied und Wort aus dem Mittendrinn im
Leben erzählt, sind Zahlen ohnehin nicht so wichtig. In seinen Soloprogrammen, auch in „jetz auf gestern 2018“, geht es eher um Erlebtes und Gefühltes, dafür gibt es kein Höchstalter. Da schwemmt es gerne mal übrig Gebliebenes , hin und wieder halb Verdautes oder auch bis dato nie wirklich Ausgesprochenes an die Bewusstseinsoberfläche und das wird unweigerlich Thema für einen , der sich nirgendwo, im so spaßbeseelten, sogenannten Zeitgeist-Mainstream einnorden lässt. Erstaunlich , wie der sympathische Bayer, der sich in seinen Liedern mit – fast möchte man sagen – seelischem Sperrmüll beschäftigt, die Menschen landauf und landab allein mit sich und ein paar Gitarren, seinem feinen, augenzwinkernden Humor, seiner Poesie und Leidenschaft, so mitnehmen kann, ohne sich dabei mit allzu eifrigen Zeigefingern und Orientierungshilfen anzubiedern.

Gabriele Banko – Sehnsucht

Lieder für eine abgrundtiefe Stimme
am Klavier: Monika Arnold
am Cello: Lynda Cortis
“ Für mich soll’s rote Rosen regnen“, “Mein Freund der Baum“, “Kann denn Liebe Sünde sin?“ – um nur einige der Lieder zu nennen, deren Interpretinnen allesamt mit charakteristisch tiefen Altstimmen aufwarten konnten.

Die entwaffnende Ehrlichkeit und Wärme der Knef, die liebesverklärte Weltflucht Alexandras, Dalidas seidener Schmalz, das Pathos der Leander, das Mannstolle einer Margot Werner und Lales ewige Warten unter der Laterne – Gabriele Banko vereint mit ihrem markanten und volltönenden Alt Lieder jener Frauen zu einem berauschenden Abend zwischen Melancholie und Heiterkeit. Gelegentlich müssen Arnold und Cortis einschreiten, wenn die Schwermut überhand zu nehmen droht.
Seit einer Dekade ist sie nun schon mit Monika Arnold in Sachen prallbunter Chansonabende unterwegs. Hier singt sie nun all die Lieder, die sie schon als Kind, trotz oder gerade wegen ihres Basses, inbrünstig am Radio mitbrummte.
Der Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt schreibt zu ihrem Auftritt in Esens: „Drei Zugaben krönten den Valententinsabend mit „Ich hab im Leben nichts bereut“, „Am Tag, als der Regen kam“ und „Nur nicht aus Liebe weinen“ und sicherten sowohl der Altistin Gabriele Banko als auch ihren Musikern langanhaltenden Applaus: Stehende Ovationen und Bravo-Rufe.“

Saskia Huppert – Herzdame. Bube sticht!

Saskia Huppert präsentiert Lieder und Texte vom Kaleidoskop der Liebe und ist als Herzdame auf der Suche nach dem Buben, der sticht. Sie trifft dabei auf Tenöre, zersägte Damen, Wunderkinder, Akkordeonspieler, Neandertaler und Männer, die die Wahrheit nicht vertragen.
Ein fulminanter Abend voller Charme , Sehnsucht, Glück und Witz mit Klassikern des Chansons und Texten von Friedrich Hollaender, Erich Kästner, Hugo Wiener, Georg Kreisler u.v.m.
Unter dem Konzept und der Regie von Iris Stromberger  singt, lacht, spielt, erzählt, erlebt und verliebt sich Saskia Huppert und wird dabei am Piano begleitet von Michael Erhard (Pianist, Komponist)

Die gebürtige Darmstädterin Saskia Huppert absolvierte ihr Studium zur Schauspielerin und Sängerin an der renommierten Universität der Künste in Berlin.
Ihre Engagements in diversen Schauspiel- und Musicalproduktionen führten sie quer durch Deutschland. So stand sie u.a. im Staatstheater Darmstadt, der Neuköllner Oper Berlin, dem Capitol Theater Düsseldorf, dem Musicaldome Köln, dem Deutschen Theater München, der alten Oper Frankfurt, der Comödie Fürth, dem Festspielhaus Füssen, den Burgfestspielen Bad Vilbel und aktuell in den Mainzer Kammerspielen auf der Bühne
Darüber hinaus drehte Saskia für das ZDF ( Ein Fall für zwei), den Bayerischen Rundfunk und für die ARD im Stuttgarter Tatort. Unter der Regie und dem Konzept von Iris Stromberger präsentiert sie mit „herzdame. bube sticht!“ ein Soloprogramm mit Klassikern des Chansons und Texten um die Liebe.