Martin Herrmann

Gewinner des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg stehen fest
 
Den Wettbewerb gibt es seit 1986. Unter den
Kleinkunstpreisen in Deutschland genießt die Auszeichnung einen Sonderstatus.
Preisträger
…„So muss Kleinkunst sein“, befindet die Jury und zeichnet Martin Herrmann für sein satirisches
Musikkabarett aus. Mit kleinsten Mitteln und spitzer Zunge würde der Heidelberger Liedermacher
größtmögliche Tabus brechen. Mit Wort-Jonglage, sprühender Intelligenz und zurückhaltendem
Auftreten zöge er das Publikum auf seine Seite. Er sei Stand-up-Comedian, Troubadour, Philosoph
und Frauenflüsterer und präsentiere seine abwechselnd gereimten und vertonten Texte mit sehr viel
Feingeist sowie höchster Treffsicherheit.
Zum Kleinkunstpreis
Der Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ist der einzige Landespreis für Kleinkunst in Deutschland.
Er wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst ausgelobt.

Die Buschtrommel – Satirische (Weih-)Nacht

Unterm Jahr agieren die beiden Buschtrommler Britta von Anklang und Andreas Breiing auf der Bühne satirisch und böse, aber zu Weihnachten können sie auch mal anders: Nämlich feierlich böse. Plus gediegenem Gesang!

Während Opa Zitzewitz sich „‘ne Line“ zieht und von weißer Weihnacht träumt, versuchen die anderen Familienmitglieder Flüchtling Muhammed ins christliche Fest einzubinden: Bescherung statt Beschneidung. Aber leider lassen Fulltime-Charity, veganer Weihnachtsschmaus und ökologisch wertvolle Geschenke den besinnlichen Abend eher unbesinnlich enden. Dazu singen die nervtötenden Kinder, Ommas Hörgerät fiept im Takt (oder ist es doch die Blockflöte?) und die feine Gattin samt rechtsradikalem Schwiegervater genießen Omas Haschplätzchen. Das Fest wird mit Punsch veredelt, bis nicht nur die Wunderkerzen glühen.
Die BUSCHTROMMEL mit Britta von Anklang und Andreas Breiing schenkt seinem Publikum nach 25 Jahren endlich ein Weihnachtsprogramm. Na dann: Prost Neujahr!

Tim Boltz – Reden ist Silber , Schreiben ist Gold

Literatur-Comedian Tim Boltz berichtet in seinem urkomischen Bühnenprogramm
„REDEN IST SILBER,
SCHREIBEN IST GOLD“
davon, warum es als Mann grundsätzlich besser ist die Klappe zu halten. Egal ob im Bett neben der schwangeren Freundin, bei der Bestellung im Veganer-Restaurant oder beim Kauf eines Hornhauthobels! Dann doch lieber seine schrägen Erlebnisse und Gedanken zu Papier bringen und sie so einem breiten Publikum zugänglich machen. Und genau das tut Boltz wie kein anderer! Mit neuen Texten sowie charmant-witzigen Gedichten und Passagen aus seinen Bestsellerbüchern liest, singt und unterhält Tim Boltz in gewohnt provokanter Art mit großer Lese- und Spielfreude.
Das neue Bühnenprogramm von Literatur-Comedian und
SPIEGEL-Bestsellerautor Tim Boltz

Harry & Jakob – Siegertypen

Goethe trifft Schiller.
Hirsch trifft Jäger.
Wort trifft Wirklichkeit.
Improvisation trifft Irritation.

Im Eifer ihres verbalen Schlagabtauschs steigern sich Harry Kienzler und Jakob Nacken in einen regelrechten Reimrausch. Es bleiben kaum Lücken zwischen den Wörtern und wenn, dann sind sie randvoll mit Zwischentönen. Mal männlich, mal mimosenhaft und manchmal musikalisch. Denn für ein Klavier ist so gerade noch Platz auf der Bühne. Und während Jakob noch nach den richtigen Tasten tastet, testet Harry schon den Testosteronspiegel des Tages.
Die beiden Wortvirtuosen wirbeln verbales Wirrwarr auf, verquirlen die Welt mit ihren Vorstellungen und erfüllen nebenbei dem Publikum langersehnte Wünsche. Und auch wenn sie sich auf dem Weg ganz nach oben schon beim Anlaufnehmen verlaufen, ganz tief in ihrem Innern sind Harry und Jakob echte Siegertypen. Ehrlich.
Ausgezeichnet mit dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis, dem Klagenfurter Herkules, dem Herborner Schlumpeweck, dem Obernburger Mühlstein und der Tuttlinger Krähe.

Moritz Netenjakob – Das Ufo parkt falsch

Der Grimmepreisträger und Bestseller-Autor präsentiert seinen perfekten Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren:
● Ufo-Attacke wird von Grönemeyer, Lindenberg und Calmund abgewehrt …
● Fußballreporter erzählt Hänsel und Gretel …
● Frauenversteher entdeckt türkische Macho-Kultur …
● Blick in die Zukunft: Berliner Runde 2021 …
● Lehrer-Ehepaar vergeigt erotisches Rollenspiel

Wer Moritz Netenjakob noch nicht kennt, hat bestimmt schon über seine Texte gelacht – in den Sendungen „Switch“, „Wochenshow“, „Stromberg“ oder „Pastewka“. Und wer ihn kennt, weiß längst, dass intelligenter Humor und Lachtränen bei ihm zusammen gehören.
Für die Augen: Eine One-Man-Show. Für die Ohren: Ein großes Ensemble.
„Begnadeter Parodist“ (Kölnische Rundschau)
„In Sachen Originalität, Wandlungsfähigkeit und Witz kann diesem Künstler kaum ein
Kollege das Wasser reichen.“ (Rhein-Zeitung, Mainz

Marco Tschirpke – Empirisch belegte Brötchen

Die Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2018 stehen fest. Einer von ihnen kommt am 12. Oktober nach Zwingenberg: Marco Tschirpke wird aus seinem Buch „Empirisch belegte Brötchen“ lesen, singen und tanzen. Ein Abend mit dem feinhumorigen Spiegel-Bestsellerautoren bedeutet nicht nur einen Angriff auf Zwerchfell und Lachmuskeln, sondern auch eine wohltuend intelligente Hinwendung zu Themen und Pointen jenseits aller Klischees: Marco Tschirpke dichtet Schneisen in die Weltgeschichte und legt dabei Sichtachsen frei, die im Wortsinn erhellend wirken. Oder wie Horst Evers es zusammenfaßte: „Ganz groß, der Herr Tschirpke, ganz groß!“

EMPIRISCH BELEGTE BRÖTCHEN
Gedichte & Lieder – in überwiegend komischer Manier

In seinem neuen Programm serviert Marco Tschirpke die delikaten Häppchen
seiner minimalistischen Kunst in einem 40-Gänge-Menü. In fein abgeschmeckter Folge wechseln leichte und schwere Kost einander ab. Ob Gedicht oder Klavierlied – hier weiß sich einer kurzzufassen. Gespickt mit Verweisen auf Kunst und Geschichte, bedeutet ein Abend mit Marco Tschirpke vor allem ein intellektuelles Vergnügen.
Wie er das Heute mit dem Gestern und das Hohe mit dem Tiefen verquickt, das ist so lustvoll und unterhaltsam, daß sein Publikum davon oft nicht genug bekommen kann. Wobei auch die Küchenlyrik nicht zu kurz kommt. Kostprobe gefällig? „FONDUE – das meint: An runden Tischen/Gemeinschaftlich im Trüben fischen.“

Daß Tschirpke als einer der gewieftesten Pianist seiner Branche gilt, verdankt er einer Spielfreude, die ihn oft zu halsbrecherischen Manövern verführt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Sein letzter Gedichtband „Frühling, Sommer, Herbst und Günther“ (2015) avancierte zum Spiegelbestseller, und auch zum neuen Programm erschien ein nigelnagelneuer Band mit Gedichten, Geschichten und Essays (in überwiegend komischer Manier). Doch nicht genug damit. Marco Tschirpke erhält den Deutschen Kleinkunstpreis 2018. Wir gratulieren!

Kabbaratz – Wo wir hinkamen war es voll!

– Ansichten einer (geburten)starken Generation

Das Mobiltelefon mit Wählscheibe war tragbar und hatte ein langes Kabel. Wenn man es aus der Wand riss, war man in keinem Funkloch, sondern blöd. Das Navigationsgerät hieß Beifahrer und im sozialen Netzwerk der Kneipe nebenan traf man regelmäßig Leute, die einem Sachen erzählten, die man nicht hören wollte. Für die Legosteine brauchte man keine Bedienungsanleitung, sondern Phantasie, das Touchscreen in der Schule wurde als Kreidetafel gewischt und die Eltern konnten nicht wissen, wo die Kinder gerade sind. Trotzdem sind in solchen Zeiten Menschen großgeworden: die Kinder des Wirtschaftswunders. Mehr waren nie. Man nennt sie die geburtenstarken Jahrgänge. Wo sie hinkamen, war es voll – und da, wo Platz war, wollte keiner hin. Niemand hat auf sie gewartet: es gab ja genug davon. Also hat man sich nicht groß angestellt, sondern bescheiden angestellt: hinten. Viele von Ihnen können heute noch analog Grillen, offline Biertrinken und in der festen Überzeugung Autofahren, sie hätten kein zweites Leben.

Evelyn Wendler und Peter Hoffmann gehören zu den starken Jahrgängen. Ihre Schwäche: Die Achtundsechzigar waren immer vor ihnen. Nach ihnen kamen Kinder, die es einmal besser haben sollten. Die wollten aber nicht besser, sondern mehr. In seinem 29. Programm richtet Kabbaratz den Blick nicht nur nostalgisch zurück, sondern auch auf heute. Mit Maßstäben, die vielleicht aus der Zeit gefallen sind. Erwarten Sie nichts Besonderes, denn Wunschkinder gab es dank der Pille erst ab Mitte der sechziger Jahre. Wie ihre Generation bemühen sich die beiden lediglich um eine reife Leistung.

„Evelyn Wendler und Peter Hoffmann … sind das Kabarett „Kabbaratz“ und stehen bereits seit 1987 auf der Bühne, um für ihr Publikum mit geschliffenen Dialogen und tiefgründigem Wortwitz die Kuriositäten des ganz normalen Lebens zu analysieren.“ (Mainzer Allgemeine)

„Die Worte sind feingeschliffen, genau hinhören lohnt sich… Große Kleinkunst im Kellergewölbe, das hat was… Kabbaratz, jedenfalls hat seine ganz persönlichen Sichtweisen in ein wunderbares abendfüllendes Programm gepackt, erfrischend, mit Tiefgang, ohne dabei verkopft daherzukommen. Ganz locker eben.“ (Bergsträßer Anzeiger)

Alfred Mittermeier – Ausmisten!

Kurz vor dem Wochenende schöpfte der liebe Gott noch schnell den Menschen und machte ihn zum Gärtner. Adam liebte seine Eva, allerdings hatte er keine andere Wahl. Eva jedoch hatte die Wahl, veranstaltete verbotenerweise einen Obsttag und erschuf dadurch die Sünde. Seitdem geht’s bergab!

Wir leben in Zeiten, in denen sich Klarheit, Übersicht und Vernunft verabschieden. Mitten im Garten Eden wächst das Chaos. Der Schädling fühlt sich wohl. Unkraut gedeiht und Neurosen blühen. Hüben wie drüben, Kraut und Rüben!

Besorgte Bürger besorgen es sich selbst, indem sie besorgniserregende Politiker zu Staatsmänner/Innen wählen. Die Mitte rückt nach rechts, weil sie nicht mehr weiß, wo vorn und hinten ist. Der Gutbürger als Wutbürger.

Kabarettist Alfred Mittermeier überzeugt mit feiner Ironie und Wortspielen im Lincoln-Theater Worms (Echo Online, 08.12.2017)
Der Garten verwildert. Das Gestrüpp wird zum Dickicht. Es stinkt zum Himmel.

Zeit zum Ausmisten! Mit dem Beil der Satire und der Sense des Humors holt sich Alfred Mittermeier die Mistmacher aus dem Garten. Es wird geackert, gegabelt, geschnitten und gefällt, bis dass der letzte braune Ast gehäckselt und das ewige Licht leuchtet.

Eine abendfüllende Schererei, bei der selbst der Künstler licht wird. Darauf ein Helles!

Inka Meyer – Der Teufel trägt Parka

DER TEUFEL TRÄGT PARKA

Im 21. Jahrhundert hat die Beschimpfung der Frau durch die Mode- und Kosmetikkonzerne ungeahnte Ausmaße erreicht! Die Botschaft der Werbung in unseren Massenmedien ist klar: „Frauen, Ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, dass sie an der Schulbank sitzend vornüberkippen. Und der achtzigjährige Senior führt seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, dass man sich fragt: „Hat der Mann einen Schlag oder einen Anfall!“ Ist doch wahr. Vieles, was wir tragen ist untragbar, erschreckt nur die Katze und regt die Nierenfunktion des Hundes an.

Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas-Diät sind wir ungenießbar. Aber mit dem Weizengras-Smoothie in der Hand hetzen wir weiter jedem Beauty-Trend hinterher. Und am Ende sind wir schön. Schön blöd. Doch wenn wir an die Umwelt oder die neunjährige Näherin in Bangladesch denken, dann sollten wir besser nicht mehr in den Spiegel schauen.

„Der Teufel trägt Parka“ – das neue Kabarettstück von Inka Meyer: Witzig, relevant und brillant recherchiert. Ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit. Frei nach dem Motto: Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten. Und dieses satirische Schmuckstück betrifft und erheitert auch die Männer. Denn Inka Meyer klärt endlich Adams uralte Frage: „Was treibt diese Frau eigentlich so lange im Bad?

www.inkameyer.de/

Clajo Herrmann – Älter werden ohne den Unmut zu verlieren

Er ist über 50, deutlich über 50. Er ist ein Mann, – also ein Mann deutlich über 50. Damit ist eigentlich alles gesagt. Trotzdem kann Clajo Herrmann über seinen momentanen Aggregatzustand einen Abend lang reden. Das ist so bei Männern. Kein Thema haben, aber das durchhecheln bis zum Exzess. Da kann´s spät werden. Erst recht, wenn Menschen leichtsinnigerweise „Zugabe“ rufen oder einfach nur höflich klatschen. Dann erzählt er von Computern mit Migräne, seinem Navi namens Lisa, Haushaltsgeräten, auf denen das Schild „Lass die Finger weg, du Depp!“ klebt, seiner Kindheit…will man das hören? Anscheinend, sonst wäre sein Terminkalender nicht so voll.

Clajo Herrmann, eine Hälfte des Babenhäuser Pfarrerkabaretts, hat vor langer Zeit ein Programm geschrieben, in dem er episch seinen Altersprozess ausbreitet. Und dieses Programm läuft neben mehreren anderen (zur Zeit vier abendfüllende plus seinen Auftritten mit dem Pfarrerkabarett) und läuft und…naja.

Das Merkwürdige ist: die Menschen lachen, freuen sich und – zumindest die Frauen im Raum – denken: ein Mann deutlich über 50, das ist an sich schon ein Programm…

Stefan Reusch – Reusch rettet 2017 – DER JAHRESRÜCKBLICK

Von Trumpensäuen, Erdohähnen und anderen Wichtigtätern
… mit dem „Meister der anarchistischen Reime und Wortverdrehungen“. (Kölnische Rundschau)

2017- was für ’ne Welt! Keine Fußballweltmeisterschaft ‒ aber Bundestagswahlen! Und dann noch intelligente Maschinen, Diesel und Landflucht. Was, bitte, kann man dagegen machen? Trinken bis zum Anschlag? Bis zum – was? Bloß nicht.
Und ab wann ist die mexikanische Mauer für Touristen geöffnet?

Stefan Reusch guckt sich alles an, macht mehr draus, putzt runter und fragt hinter. Fragen über Fragen.

Stefan Reusch hat die wesentlichen Ereignisse 2017 fest gehalten. Damit wir alle wieder Ruhe haben, bis endlich wieder Fußballweltmeisterschaft ist. Reusch kriegt das hin.
Oder anders gesagt: Der Zuschauer kann „in jedem einzelnen Satz … den gepflegten Wahnsinn entdecken, in dem wir leben… und man merkt erst später, dass man eigentlich über sich selbst gelacht hat“. („Rheinpfalz“)

Selbst hören und sehen. Bis einem beides vergeht…

2017 wird gerettet! Wir schaffen das!
“ Böse und lustig, die Kombination, die gutes Kabarett ausmacht ‒ in Reusch hat sie den Meister gefunden“ (Badische Zeitung )

Carsten Höfer – Der Frauenversteher

Carsten Höfer kennt sich aus mit den Frauen. Seine sechs Jahre ältere Schwester hat ihn früher immer als Mädchen verkleidet, weil sie eigentlich viel lieber ein Schwesterchen gehabt hätte.

Mit Schleifchen im Haar und Röckchen um die Hüften, so hat sie ihn angekleidet und fotografiert.

Carsten Höfer weiss, wie man sich als Frau fühlt.

Wahrscheinlich hat diese frühkindliche „Zwangsfeminisierung“ dann dazu geführt, dass er heute genau weiss, wie Frauen fühlen und denken.

Herr Claassen – Aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

 

13 Zentimeter- aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

Im fünften Comedyprogramm von Jens Heinrich Claassen geht es nicht um Sex…Enttäuscht?Na gut, ein bisschen geht es schon darum. Aber eben auch um ganz viele andere lustige Dinge.

Jens Heinrich ist jetzt vierzig Jahre alt. Und mit dem Alter kommt die Einsicht, dass er vielleicht doch nicht der Supermann ist, für den er sich früher mal gehalten hat. Klar, er hat vieles gelernt in vierzig Jahren. Einiges kann er sogar ganz gut. Klavierspielen zum Beispiel. In C-Dur zumindest. Und lustig sein.

Aber sonst? Durchschnitt. Im Bett, im Urlaub, im Auto und beim Sport.

Ist das schlimm? Nein, findet Jens Heinrich, und erklärt dem geneigten Publikum, warum Durchschnitt auch Spaß machen kann. Warum man nicht überall der Beste sein muss. Und warum es gelogen war, dass er auch beim Sport Durchschnitt ist. Jens Heinrich treibt keinen Sport. Das sieht man auch. Aber davon wird er Ihnen selber erzählen.

Jens Heinrich Claassen steht seit 2004 auf den Bühnen der Republik. Und war sogar schonmal in der Schweiz. Der sympathische Komiker hat einige unbedeutende Comedypreise gewonnen. Er ist Publikumsliebling auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA Flotte.

Freuen Sie sich auf ein überdurchschnittlich lustiges Programm über das Mittelmaß. Der Abend dauert neunzig Minuten.

Durchschnitt eben.

 

Thomas Koch – Ernsthaft!

In seinem neuen Programm präsentiert Koch eine Mischung aus Stand-up-Comedy, Geschichten, Gedichten und Songs, die durch den schrägen und  treffsicheren Humor des bekennenden Dortmunders zu einem besonderen Erlebnis für sein Publikum werden.

„Ein Literaturabend mit dem gewissen Etwas … dabei rückt er in seinen Gedichten, Geschichten, Liedern und szenischen Darstellungen das Absurde ironisch in den Fokus … unterstreicht seine präzise Beobachtungsgabe wie sein ebensolches Sprachgefühl … ein Literat, Lyriker, Schauspieler und Liedermacher, der mit „Ernsthaft“ kritisch komisch ist.“ … meint die Presse.

„Koch ist ein feiner Beobachter, der seinen Gedichten, Geschichten und Charakteren mächtig Leben einhaucht. Wenn er über „Omma“, „Sir Weiwel“ oder „LKW-Fahrer Ulf“ fabuliert, dann geraten diese Figuren trotz aller Absurdität immer auch äußerst authentisch. Thematisch geht es dabei ausschließlich um die ganz großen Dinge: Liebe, Leben, Gott und Fußball.“ … meint der Buchkritiker.

 „Bei meinem Radiojob versuche ich die Welt zu erklären, auf der Bühne  muss die Welt dafür büßen!“ Mit dieser Haltung blickt Koch auf die Absurditäten, Abgründe und Ungereimtheiten des modernen Lebens.  Ob es um Frühförderungswahn, Gleichstellungsromatik oder Männerphantasien geht, wenn sich der Grimme- und Fernsehpreisträger diesen Themen widmet, gibt es viel Spaß und wenig Gnade!

Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die guten Jahre kommen können

Vorpremiere!
In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.

Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.

90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. „Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.“ (Böblinger Bote) „Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst

ohne Grund“ (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“)

www.stefanwaghubinger.de

Kabbaratz – Es muss mehr als alles geben

Es muss mehr als alles geben – Gerechtigkeit, Geld und Glück – Das SPD-Programm? – überlässt Kabbaratz den Kollegen. Aber natürlich kommen Evelyn Wendler und Peter Hoffmann nicht an Marx vorbei. Karl? – nein Groucho: „Das Wichtigste im Leben sind Ehrlichkeit und Fairness. Wenn du die vortäuschen kannst, dann hast du es geschafft.“ In dreißig Jahren auf den Brettern, die das Geld bedeuten, hat das Darmstädter Kabarett einige höchst originelle Perspektiven auf die Welt entwickelt. Erleben Sie den Mann, der sich nach zehn Minuten bei seiner Frau dafür entschuldigt, dass er beim Chef eine Gehaltserhöhung herausgeholt hat. Beobachten Sie im Rahmen einer Talkshow einen Sozialschmarotzer, der ziemlich aus dem Rahmen fällt. Wundern Sie sich nicht, wenn ein Schimpanse, eine Ratte, ein Krokodil und ein Goldfisch im Goldfischglas um eine Banane im Apfelbaum wetteifern. Das wird Ihnen als Chancengerechtigkeit erklärt. Entdecken Sie, warum am Wackelpudding dieVerteilungsgerechtigkeit scheitert. Komik entsteht, wenn Erwartungshaltungen unterlaufen werden. Für dieses Programm brauchen Sie im Lutherjahr nicht Martins Einsicht: „Wer bekommt, was er mag, ist erfolgreich; wer mag, was er bekommt, ist glücklich.“ Die Mainzer Allgemeine: …beste Unterhaltung der gepflegten Art…Im voll besetzten Guntersblumer Museumskeller haben die Liebhaber gepflegter Unterhaltung das ungeteilte Glück, Evelyn Wendler und Peter Hoffmann, sprich „Kabbaratz“ hautnah zu erleben. In seinem 28. Programm sinniert das Duo über Gerechtigkeit, Geld und Glück. Ein Knäuel aus vermeintlichen Missverständnissen und Fehlinterpretationen, das es an diesem Abend mit atemberaubender Sprachakrobatik, Wortwitz, Kalauern vom Feinsten und verbalen „Doppelten Rittbergern“ zu entwirren gilt. Und die FAZ zur Premiere: …bei Kabbaratz gerät nach bald 30 Jahren auf der Bühne auch und gerade vor den großen Themen alles leicht…Mehr noch, wie stets genügt dem Duo auch in ihrem mittlerweile 28., „Es muss mehr als alles geben“ überschriebenen Programm ein Stichwort, um jene Fragen, die aktuell die Welt und den Diskurs bewegen, mit dem eigenen Erfahrungshorizont kurz zuschließen…Hier endlich war das Glücksgefühl im Publikum wie auf der Bühne einmal gerecht verteilt.