Carsten Höfer – Der Frauenversteher

Carsten Höfer kennt sich aus mit den Frauen. Seine sechs Jahre ältere Schwester hat ihn früher immer als Mädchen verkleidet, weil sie eigentlich viel lieber ein Schwesterchen gehabt hätte.

Mit Schleifchen im Haar und Röckchen um die Hüften, so hat sie ihn angekleidet und fotografiert.

Carsten Höfer weiss, wie man sich als Frau fühlt.

Wahrscheinlich hat diese frühkindliche „Zwangsfeminisierung“ dann dazu geführt, dass er heute genau weiss, wie Frauen fühlen und denken.

Herr Claassen – Aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

 

13 Zentimeter- aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

Im fünften Comedyprogramm von Jens Heinrich Claassen geht es nicht um Sex…Enttäuscht?Na gut, ein bisschen geht es schon darum. Aber eben auch um ganz viele andere lustige Dinge.

Jens Heinrich ist jetzt vierzig Jahre alt. Und mit dem Alter kommt die Einsicht, dass er vielleicht doch nicht der Supermann ist, für den er sich früher mal gehalten hat. Klar, er hat vieles gelernt in vierzig Jahren. Einiges kann er sogar ganz gut. Klavierspielen zum Beispiel. In C-Dur zumindest. Und lustig sein.

Aber sonst? Durchschnitt. Im Bett, im Urlaub, im Auto und beim Sport.

Ist das schlimm? Nein, findet Jens Heinrich, und erklärt dem geneigten Publikum, warum Durchschnitt auch Spaß machen kann. Warum man nicht überall der Beste sein muss. Und warum es gelogen war, dass er auch beim Sport Durchschnitt ist. Jens Heinrich treibt keinen Sport. Das sieht man auch. Aber davon wird er Ihnen selber erzählen.

Jens Heinrich Claassen steht seit 2004 auf den Bühnen der Republik. Und war sogar schonmal in der Schweiz. Der sympathische Komiker hat einige unbedeutende Comedypreise gewonnen. Er ist Publikumsliebling auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA Flotte.

Freuen Sie sich auf ein überdurchschnittlich lustiges Programm über das Mittelmaß. Der Abend dauert neunzig Minuten.

Durchschnitt eben.

 

Thomas Koch – Ernsthaft!

In seinem neuen Programm präsentiert Koch eine Mischung aus Stand-up-Comedy, Geschichten, Gedichten und Songs, die durch den schrägen und  treffsicheren Humor des bekennenden Dortmunders zu einem besonderen Erlebnis für sein Publikum werden.

„Ein Literaturabend mit dem gewissen Etwas … dabei rückt er in seinen Gedichten, Geschichten, Liedern und szenischen Darstellungen das Absurde ironisch in den Fokus … unterstreicht seine präzise Beobachtungsgabe wie sein ebensolches Sprachgefühl … ein Literat, Lyriker, Schauspieler und Liedermacher, der mit „Ernsthaft“ kritisch komisch ist.“ … meint die Presse.

„Koch ist ein feiner Beobachter, der seinen Gedichten, Geschichten und Charakteren mächtig Leben einhaucht. Wenn er über „Omma“, „Sir Weiwel“ oder „LKW-Fahrer Ulf“ fabuliert, dann geraten diese Figuren trotz aller Absurdität immer auch äußerst authentisch. Thematisch geht es dabei ausschließlich um die ganz großen Dinge: Liebe, Leben, Gott und Fußball.“ … meint der Buchkritiker.

 „Bei meinem Radiojob versuche ich die Welt zu erklären, auf der Bühne  muss die Welt dafür büßen!“ Mit dieser Haltung blickt Koch auf die Absurditäten, Abgründe und Ungereimtheiten des modernen Lebens.  Ob es um Frühförderungswahn, Gleichstellungsromatik oder Männerphantasien geht, wenn sich der Grimme- und Fernsehpreisträger diesen Themen widmet, gibt es viel Spaß und wenig Gnade!

Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die guten Jahre kommen können

In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.

Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.

90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. „Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.“ (Böblinger Bote) „Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst

ohne Grund“ (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“)

www.stefanwaghubinger.de

Kabbaratz – Es muss mehr als alles geben

Es muss mehr als alles geben – Gerechtigkeit, Geld und Glück – Das SPD-Programm? – überlässt Kabbaratz den Kollegen. Aber natürlich kommen Evelyn Wendler und Peter Hoffmann nicht an Marx vorbei. Karl? – nein Groucho: “Das Wichtigste im Leben sind Ehrlichkeit und Fairness. Wenn du die vortäuschen kannst, dann hast du es geschafft.” In dreißig Jahren auf den Brettern, die das Geld bedeuten, hat das Darmstädter Kabarett einige höchst originelle Perspektiven auf die Welt entwickelt. Erleben Sie den Mann, der sich nach zehn Minuten bei seiner Frau dafür entschuldigt, dass er beim Chef eine Gehaltserhöhung herausgeholt hat. Beobachten Sie im Rahmen einer Talkshow einen Sozialschmarotzer, der ziemlich aus dem Rahmen fällt. Wundern Sie sich nicht, wenn ein Schimpanse, eine Ratte, ein Krokodil und ein Goldfisch im Goldfischglas um eine Banane im Apfelbaum wetteifern. Das wird Ihnen als Chancengerechtigkeit erklärt. Entdecken Sie, warum am Wackelpudding dieVerteilungsgerechtigkeit scheitert. Komik entsteht, wenn Erwartungshaltungen unterlaufen werden. Für dieses Programm brauchen Sie im Lutherjahr nicht Martins Einsicht: “Wer bekommt, was er mag, ist erfolgreich; wer mag, was er bekommt, ist glücklich.” Die Mainzer Allgemeine: …beste Unterhaltung der gepflegten Art…Im voll besetzten Guntersblumer Museumskeller haben die Liebhaber gepflegter Unterhaltung das ungeteilte Glück, Evelyn Wendler und Peter Hoffmann, sprich „Kabbaratz“ hautnah zu erleben. In seinem 28. Programm sinniert das Duo über Gerechtigkeit, Geld und Glück. Ein Knäuel aus vermeintlichen Missverständnissen und Fehlinterpretationen, das es an diesem Abend mit atemberaubender Sprachakrobatik, Wortwitz, Kalauern vom Feinsten und verbalen „Doppelten Rittbergern“ zu entwirren gilt. Und die FAZ zur Premiere: …bei Kabbaratz gerät nach bald 30 Jahren auf der Bühne auch und gerade vor den großen Themen alles leicht…Mehr noch, wie stets genügt dem Duo auch in ihrem mittlerweile 28., “Es muss mehr als alles geben” überschriebenen Programm ein Stichwort, um jene Fragen, die aktuell die Welt und den Diskurs bewegen, mit dem eigenen Erfahrungshorizont kurz zuschließen…Hier endlich war das Glücksgefühl im Publikum wie auf der Bühne einmal gerecht verteilt.