Inka Meyer – Der Teufel trägt Parka

DER TEUFEL TRÄGT PARKA

Im 21. Jahrhundert hat die Beschimpfung der Frau durch die Mode- und Kosmetikkonzerne ungeahnte Ausmaße erreicht! Die Botschaft der Werbung in unseren Massenmedien ist klar: „Frauen, Ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, dass sie an der Schulbank sitzend vornüberkippen. Und der achtzigjährige Senior führt seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, dass man sich fragt: „Hat der Mann einen Schlag oder einen Anfall!“ Ist doch wahr. Vieles, was wir tragen ist untragbar, erschreckt nur die Katze und regt die Nierenfunktion des Hundes an.

Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas-Diät sind wir ungenießbar. Aber mit dem Weizengras-Smoothie in der Hand hetzen wir weiter jedem Beauty-Trend hinterher. Und am Ende sind wir schön. Schön blöd. Doch wenn wir an die Umwelt oder die neunjährige Näherin in Bangladesch denken, dann sollten wir besser nicht mehr in den Spiegel schauen.

„Der Teufel trägt Parka“ – das neue Kabarettstück von Inka Meyer: Witzig, relevant und brillant recherchiert. Ein hochkomisches Plädoyer gegen den Wahnsinn der Schönheitsindustrie und für eine entspannte Weiblichkeit. Frei nach dem Motto: Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten. Und dieses satirische Schmuckstück betrifft und erheitert auch die Männer. Denn Inka Meyer klärt endlich Adams uralte Frage: „Was treibt diese Frau eigentlich so lange im Bad?

www.inkameyer.de/

Clajo Herrmann – Älter werden ohne den Unmut zu verlieren

Er ist über 50, deutlich über 50. Er ist ein Mann, – also ein Mann deutlich über 50. Damit ist eigentlich alles gesagt. Trotzdem kann Clajo Herrmann über seinen momentanen Aggregatzustand einen Abend lang reden. Das ist so bei Männern. Kein Thema haben, aber das durchhecheln bis zum Exzess. Da kann´s spät werden. Erst recht, wenn Menschen leichtsinnigerweise „Zugabe“ rufen oder einfach nur höflich klatschen. Dann erzählt er von Computern mit Migräne, seinem Navi namens Lisa, Haushaltsgeräten, auf denen das Schild „Lass die Finger weg, du Depp!“ klebt, seiner Kindheit…will man das hören? Anscheinend, sonst wäre sein Terminkalender nicht so voll.

Clajo Herrmann, eine Hälfte des Babenhäuser Pfarrerkabaretts, hat vor langer Zeit ein Programm geschrieben, in dem er episch seinen Altersprozess ausbreitet. Und dieses Programm läuft neben mehreren anderen (zur Zeit vier abendfüllende plus seinen Auftritten mit dem Pfarrerkabarett) und läuft und…naja.

Das Merkwürdige ist: die Menschen lachen, freuen sich und – zumindest die Frauen im Raum – denken: ein Mann deutlich über 50, das ist an sich schon ein Programm…

Stefan Reusch – Reusch rettet 2017 – DER JAHRESRÜCKBLICK

Von Trumpensäuen, Erdohähnen und anderen Wichtigtätern
… mit dem “Meister der anarchistischen Reime und Wortverdrehungen”. (Kölnische Rundschau)

2017- was für ’ne Welt! Keine Fußballweltmeisterschaft ‒ aber Bundestagswahlen! Und dann noch intelligente Maschinen, Diesel und Landflucht. Was, bitte, kann man dagegen machen? Trinken bis zum Anschlag? Bis zum – was? Bloß nicht.
Und ab wann ist die mexikanische Mauer für Touristen geöffnet?

Stefan Reusch guckt sich alles an, macht mehr draus, putzt runter und fragt hinter. Fragen über Fragen.

Stefan Reusch hat die wesentlichen Ereignisse 2017 fest gehalten. Damit wir alle wieder Ruhe haben, bis endlich wieder Fußballweltmeisterschaft ist. Reusch kriegt das hin.
Oder anders gesagt: Der Zuschauer kann „in jedem einzelnen Satz … den gepflegten Wahnsinn entdecken, in dem wir leben… und man merkt erst später, dass man eigentlich über sich selbst gelacht hat“. („Rheinpfalz“)

Selbst hören und sehen. Bis einem beides vergeht…

2017 wird gerettet! Wir schaffen das!
” Böse und lustig, die Kombination, die gutes Kabarett ausmacht ‒ in Reusch hat sie den Meister gefunden” (Badische Zeitung )

Carsten Höfer – Der Frauenversteher

Carsten Höfer kennt sich aus mit den Frauen. Seine sechs Jahre ältere Schwester hat ihn früher immer als Mädchen verkleidet, weil sie eigentlich viel lieber ein Schwesterchen gehabt hätte.

Mit Schleifchen im Haar und Röckchen um die Hüften, so hat sie ihn angekleidet und fotografiert.

Carsten Höfer weiss, wie man sich als Frau fühlt.

Wahrscheinlich hat diese frühkindliche „Zwangsfeminisierung“ dann dazu geführt, dass er heute genau weiss, wie Frauen fühlen und denken.

Herr Claassen – Aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

 

13 Zentimeter- aus dem Leben eines durchschnittlichen Mannes

Im fünften Comedyprogramm von Jens Heinrich Claassen geht es nicht um Sex…Enttäuscht?Na gut, ein bisschen geht es schon darum. Aber eben auch um ganz viele andere lustige Dinge.

Jens Heinrich ist jetzt vierzig Jahre alt. Und mit dem Alter kommt die Einsicht, dass er vielleicht doch nicht der Supermann ist, für den er sich früher mal gehalten hat. Klar, er hat vieles gelernt in vierzig Jahren. Einiges kann er sogar ganz gut. Klavierspielen zum Beispiel. In C-Dur zumindest. Und lustig sein.

Aber sonst? Durchschnitt. Im Bett, im Urlaub, im Auto und beim Sport.

Ist das schlimm? Nein, findet Jens Heinrich, und erklärt dem geneigten Publikum, warum Durchschnitt auch Spaß machen kann. Warum man nicht überall der Beste sein muss. Und warum es gelogen war, dass er auch beim Sport Durchschnitt ist. Jens Heinrich treibt keinen Sport. Das sieht man auch. Aber davon wird er Ihnen selber erzählen.

Jens Heinrich Claassen steht seit 2004 auf den Bühnen der Republik. Und war sogar schonmal in der Schweiz. Der sympathische Komiker hat einige unbedeutende Comedypreise gewonnen. Er ist Publikumsliebling auf den Kreuzfahrtschiffen der AIDA Flotte.

Freuen Sie sich auf ein überdurchschnittlich lustiges Programm über das Mittelmaß. Der Abend dauert neunzig Minuten.

Durchschnitt eben.

 

Thomas Koch – Ernsthaft!

In seinem neuen Programm präsentiert Koch eine Mischung aus Stand-up-Comedy, Geschichten, Gedichten und Songs, die durch den schrägen und  treffsicheren Humor des bekennenden Dortmunders zu einem besonderen Erlebnis für sein Publikum werden.

„Ein Literaturabend mit dem gewissen Etwas … dabei rückt er in seinen Gedichten, Geschichten, Liedern und szenischen Darstellungen das Absurde ironisch in den Fokus … unterstreicht seine präzise Beobachtungsgabe wie sein ebensolches Sprachgefühl … ein Literat, Lyriker, Schauspieler und Liedermacher, der mit „Ernsthaft“ kritisch komisch ist.“ … meint die Presse.

„Koch ist ein feiner Beobachter, der seinen Gedichten, Geschichten und Charakteren mächtig Leben einhaucht. Wenn er über „Omma“, „Sir Weiwel“ oder „LKW-Fahrer Ulf“ fabuliert, dann geraten diese Figuren trotz aller Absurdität immer auch äußerst authentisch. Thematisch geht es dabei ausschließlich um die ganz großen Dinge: Liebe, Leben, Gott und Fußball.“ … meint der Buchkritiker.

 „Bei meinem Radiojob versuche ich die Welt zu erklären, auf der Bühne  muss die Welt dafür büßen!“ Mit dieser Haltung blickt Koch auf die Absurditäten, Abgründe und Ungereimtheiten des modernen Lebens.  Ob es um Frühförderungswahn, Gleichstellungsromatik oder Männerphantasien geht, wenn sich der Grimme- und Fernsehpreisträger diesen Themen widmet, gibt es viel Spaß und wenig Gnade!

Stefan Waghubinger – Jetzt hätten die guten Jahre kommen können

Vorpremiere!
In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.

Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen.

90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. „Es ist tieftraurig und zugleich zum Brüllen komisch, banal und zugleich verblüffend geistreich, zynisch und zugleich warmherzig. Vor allem aber ist es eins: verdammt gut.“ (Böblinger Bote) „Federleicht und geschliffen Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können- und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

„Plötzlich hat man keinen Boden mehr unten den Füßen und dann hat man Angst

ohne Grund“ (aus: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“)

www.stefanwaghubinger.de

Kabbaratz – Es muss mehr als alles geben

Es muss mehr als alles geben – Gerechtigkeit, Geld und Glück – Das SPD-Programm? – überlässt Kabbaratz den Kollegen. Aber natürlich kommen Evelyn Wendler und Peter Hoffmann nicht an Marx vorbei. Karl? – nein Groucho: “Das Wichtigste im Leben sind Ehrlichkeit und Fairness. Wenn du die vortäuschen kannst, dann hast du es geschafft.” In dreißig Jahren auf den Brettern, die das Geld bedeuten, hat das Darmstädter Kabarett einige höchst originelle Perspektiven auf die Welt entwickelt. Erleben Sie den Mann, der sich nach zehn Minuten bei seiner Frau dafür entschuldigt, dass er beim Chef eine Gehaltserhöhung herausgeholt hat. Beobachten Sie im Rahmen einer Talkshow einen Sozialschmarotzer, der ziemlich aus dem Rahmen fällt. Wundern Sie sich nicht, wenn ein Schimpanse, eine Ratte, ein Krokodil und ein Goldfisch im Goldfischglas um eine Banane im Apfelbaum wetteifern. Das wird Ihnen als Chancengerechtigkeit erklärt. Entdecken Sie, warum am Wackelpudding dieVerteilungsgerechtigkeit scheitert. Komik entsteht, wenn Erwartungshaltungen unterlaufen werden. Für dieses Programm brauchen Sie im Lutherjahr nicht Martins Einsicht: “Wer bekommt, was er mag, ist erfolgreich; wer mag, was er bekommt, ist glücklich.” Die Mainzer Allgemeine: …beste Unterhaltung der gepflegten Art…Im voll besetzten Guntersblumer Museumskeller haben die Liebhaber gepflegter Unterhaltung das ungeteilte Glück, Evelyn Wendler und Peter Hoffmann, sprich „Kabbaratz“ hautnah zu erleben. In seinem 28. Programm sinniert das Duo über Gerechtigkeit, Geld und Glück. Ein Knäuel aus vermeintlichen Missverständnissen und Fehlinterpretationen, das es an diesem Abend mit atemberaubender Sprachakrobatik, Wortwitz, Kalauern vom Feinsten und verbalen „Doppelten Rittbergern“ zu entwirren gilt. Und die FAZ zur Premiere: …bei Kabbaratz gerät nach bald 30 Jahren auf der Bühne auch und gerade vor den großen Themen alles leicht…Mehr noch, wie stets genügt dem Duo auch in ihrem mittlerweile 28., “Es muss mehr als alles geben” überschriebenen Programm ein Stichwort, um jene Fragen, die aktuell die Welt und den Diskurs bewegen, mit dem eigenen Erfahrungshorizont kurz zuschließen…Hier endlich war das Glücksgefühl im Publikum wie auf der Bühne einmal gerecht verteilt.