Barrelhouse Jazzband – Living the Music


„Die BARRELHOUSE JAZZBAND, Deutschlands älteste und wertvollste Jazzband hat Jazz-Geschichte geschrieben“, sagt Fritz Rau, Deutschlands berühmtester Rock-, Jazz- und Bluespromoter, in seiner Autobiografie ‚50 Jahre Backstage’. Und weiter: „Sie hat die Brücke geschlagen zwischen der Tradition und Pflege des frühen Jazz in New Orleans und seiner heutigen Bedeutung als lebendige Musik im Spiegel unserer Zeit. Sie hat Kulturgeschichte geschrieben, fern von bierseliger DixielandNostalgie“. Die Stadt New Orleans verlieh den Musikern der Band bereits 1968 die Ehrenbürgerwürde, nun erhielt sie, über 40 Jahre später, diese Würdigung aus berufenem, deutschen Munde. In den Jazzlexika von RECLAM und RORORO ist Vergleichbares nachzulesen. Das Repertoire der BARRELHOUSE JAZZBAND reicht von den Werken der großen Meister des „schwarzen“ Jazz aus den 20er bis 50er Jahren des letzten Jahrhunderts (Jelly Roll Morton, Louis Armstrong, Count Basie, Duke Ellington…) bis zu zahlreichen eigenen Kompositionen aus jüngster Zeit, umspannt also gut 100 Jahre Jazzgeschichte. Der „Barrelhouse-Stil“ umfasst heute Blues-Grooves aus Louisiana genauso wie Swing-Beats aus Harlem. Das Ergebnis ist heiße Musik mit MississippiKlängen aus Frankfurt am Main. In den letzten Jahren hat die Band auch jüngere, hoch talentierte Musiker integriert. Die neue Generation brachte eigene Ideen mit, die den Sound und Stil der Band bereichert und erweitert haben, doch New-Orleans-Jazz, Swing und Blues stehen weiter im Mittelpunkt des Bandrepertoires. Die Art, die Klassiker des Jazz neu zu arrangieren, der typische Barrelhouse-Beat und die sprichwörtliche Spielfreude haben die BARRELHOUSE JAZZBAND beim Publikum zur beliebtesten deutschen Band des traditionellen Jazz werden lassen. Nicht zuletzt begeistern die Kompositionen der Bandmitglieder Horst Schwarz und Reimer von Essen, deren Stücke neue Klangfarben in die Welt des Jazz bringen und zeigen, wie zeitlos aktuell er sein kann.
DIE MUSIKER: Reimer von Essen (Klarinette, Alt-Saxophon, Bandleader), Horst Schwarz (Trompete, Posaune, Gesang), Frank Selten (Saxophone, Klarinette), Lindy Huppertsberg (Kontrabass), Christof Sänger (Piano), Roman Klöcker (Banjo, Gitarre), Michael Ehret (Schlagzeug).

SouthWest All Stars – original Luis Armstrong hot five Classics

South West Oldtime All Stars featuring Trevor Richards
– The Original Louis Armstrong Hot Five/Hot Seven Classics –
Die Hot Five und Hot Seven Aufnahmen von Louis Armstrong wurden in verschiedenen Besetzungen
zwischen 1925 und 1928 aufgenommen und waren reine Studioproduktionen, Satchmo ging nie mit
dieser Formation auf Tour.
Die South West Oldtime All Stars haben sich diesen Klassikern (West End Blues, King of the Zulus,
Cornet Chop Suey, Struttin’ with some barbecue, Mahagony Hall Stomp u.v.m.) angenommen und
hauchen Ihnen neues Leben ein, musikalisch auf allerhöchstem Niveau und nicht nur für Freunde des
New Orleans Jazz ein echter Ohrenschmaus.

Armstrong machte mit den Hot 5/Hot 7 zum ersten Mal Jazzaufnahmen, bei denen den Solisten mehr
Raum zur Improvisation gegeben wurde, und ebnete den späteren Jazzstilen künstlerisch den Weg.
Diese Aufnahmen sind einige der Grundlagen des Jazz überhaupt :
Das in ihnen wahrnehmbare künstlerische Potenzial konnte dem Jazz zum Ansehen einer
ernstzunehmenden Musik verhelfen. Nach Ansicht des Kritikers Gary Giddins handelt sich um „das
einflussreichste Aufnahme-Projekt des Jazz, vielleicht der ganzen amerikanischen Musik“.
Drummer Trevor Richards (New Orleans), Meisterschüler des Schlagzeugers Zutty Singleton (Mitglied
der Originalbesetzung von Louis Armstrongs Hot Seven – der Ihm sogar sein Drumkit vererbte), sorgt
durch sein unverwechselbares authentisches Spiel für den wunderbaren Bandsound. Er ist seit über
20 Jahren Träger der höchsten Auszeichnung des amerikanischen National Endowment of the Arts,
war Schlagzeuger des Jahres der europäischen Fachmedienpresse und erhielt in Frankreich des
Grand Prix du Jazz des Hot Club de France für seine Trio-CD mit dem Klarinettisten Evan
Christopher.
Thomas Stabenow ist Professor an der Musikhochschule Mannheim für Jazz Kontrabass. Er ist eine
lebende Legende der deutschen Jazzszene. Außerdem ist er Jazzpreisträger des Landes Baden-
Württemberg.
Martin (Ludwig) Auer ist Dozent für Jazztrompete an der Musikhochschule Leipzig. Er ist mit Louis
Armstrongs Musik als Kind aufgewachsen und beherrscht diese wie seine Muttersprache.
Jörg Teichert spielt Banjo und Akustische Gitarre und hatte schon immer en großes Faible für die
frühen Stile des Jazz und des Blues.
Gary Fuhrmann ist freiberuflicher Klarinettist und Saxophonist und Preisträger des Jazzpreis der Stadt
Worms. Er liebt Jazz in all seinen Ausprägungen inniglich.
Felix Fromm ist Dozent für Jazzposaune an der Musikhochschule Mannheim und Würzburg. Er ist
musikalischer Leiter der Blassportgruppe und Steve Turre hat ihn die original Sam ‘Tricky’ Burton
(Posaunist des Duke Ellington Orchestra ) Plungertechnik gelehrt.
Martin Auer tp
Gary Fuhrmann cl
Felix Fromm trb
Thomas Stabenow bass
Jörg Teichert banjo
Trevor Richards drs