Bastian Maria – Georgien
23. Januar 2028; 18:00
20 € (VVK: zzgl. Gebühren)
Am Anfang steht ein Aufbruch. Nicht nur die Suche nach Orten und Bildern, sondern nach dem, was ein Land im Innersten ausmacht. Mit dem eigenen Camper wagt sich Bastian Maria mit seiner Familie hinein ins Unbekannte: über schroffe Bergpisten, durch tobende Wetterwechsel und in Situationen, die niemand vorhersehen kann. Bald wird klar – Georgien fordert heraus. Und schenkt mehr, als man erwartet.
In Tiflis und Batumi prallen Welten aufeinander: politische Proteste auf den Straßen, wilde Nächte im pulsierenden Beat der Clubs – geführt von einer DJane. Zwischen alten Sanatorien und futuristischen Skylines wird Georgien zur Bühne der Gegensätze. Mit dem WWF folgen sie den Spuren der letzten europäischen Gazellen, hoch oben im Kaukasus erleben sie Feste, Opfergaben und Reitturniere, die von uralten Mythen erzählen.
Doch das wahre Georgien liegt nicht in den Orten – es liegt in den Menschen. Ein polyphoner Chor singt in vielstimmiger Harmonie, während ein Qvevri-Meister das Geheimnis uralter Weinamphoren öffnet. Eine Winzerfamilie teilt ihre Hoffnung und Träume. Ein achtzigjähriger Bergdoktor steigt unbeirrt aufs Pferd, als wäre die Zeit stehen geblieben.
All diese Erlebnisse halten sie aus verschiedenen Perspektiven fest: mit der Kamera, mit der Drohne und mit persönlicher Nähe – ein Kaleidoskop aus Tradition, Emotion und Menschlichkeit.
Und doch bleibt eine Frage offen: Finden sie hier das wahre Georgien – oder etwas ganz anderes?
Über Bastian Maria:
Bastian Maria, geboren 1990 in Friedrichshafen, ist in einem schwäbischen Dorf am Bodensee aufgewachsen. Als junger Leichtathlet verfolgt er einen Traum: Eines Tages an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Doch seine sportlichen Leistungen reichen für eine Teilnahme nicht aus.
Mit dem Motto „Dabei sein, ist alles“ reist er als Zuschauer zu den Spielen nach London 2012 und Rio de Janeiro 2016. Das Aufeinandertreffen verschiedenster Kulturen und deren Vielfalt prägen Bastian Maria nachhaltig. Es folgen mehrere Abenteuer zu den Urvölkern Äthiopiens, zu den größten Gipfeln im Himalaya und entlang der Vulkane Zentralamerikas. Was ihn besonders motiviert, ist das nachhaltige Trampen sowie das Couchsurfen und die damit verbundene Nähe zu den Menschen. „Von jeder Begegnung nehme ich etwas mit und dafür bin ich sehr dankbar.“
Als gelernter Wirtschaftsingenieur begleitete ihn stets das Gefühl, im Urlaub zu wenig Zeit zu haben, um so richtig in die Kulturen einzutauchen. 2020 kündigt Bastian Maria seinen Job in der Automobilindustrie und zieht los. Gemeinsam mit seiner Frau Viviane per Anhalter nach Fernost. Mit dem Ziel: Die Olympischen Spiele von Tokio. Was darauf folgt, soll das größte Abenteuer ihres Lebens werden.
Heute lebt Bastian Maria als Fotograf und digitaler Nomade zusammen mit seiner vierköpfigen Familie an Orten, die für sie unbekannt sind. Als heimatverbundener Outdoor-Liebhaber wird der Bodensee jedoch immer sein Zuhause bleiben.