Spark – Sparks of Christmas

Spark denkt Klassik neu.

Das Quintett stellt Bach, Vivaldi, Mozart & Co in einen frischen Kontext und schafft Anknüpfungsmomente mit den Klängen und dem Lebensgefühl der Gegenwart. Im Kern klassisch, nach außen eigenwillig, neugierig und unangepasst, schlagen die fünf Musiker ihr Ideenzelt auf einem offenen Feld zwischen Klassik, Minimal Music, Electro und Avantgarde auf. Lustvoll und lässig werden Stile gemixt und die zahlreichen Klangvariationen ausgelotet, die ihr reiches Instrumentarium aus über 40 verschiedenen Flöten, Violine, Viola, Violoncello, Melodica und Klavier zu bieten hat. Kein Stück gleicht dem anderen, und doch tragen sie alle die ureigene, unverwechselbare Handschrift dieses aufregenden Ensembles.

Im Jahr 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, hat sich die im Jahr 2007 gegründete Formation einen festen Platz an der Spitze der jungen kreativen Klassikszene erspielt. Mittlerweile ist das Quintett weltweit auf den renommiertesten Bühnen und Festivals zuhause – sei es in kammermusikalischen Auftritten zu fünft oder als Solistenensemble mit Orchester. Von ihren Fans wird die Gruppe vor allem für ihre mitreißenden, hoch energetischen Live-Performances geliebt. Mit überschäumender Vitalität und der pulsierenden Kraft einer Rockband leben sich die fünf Ausnahmemusiker auf der Bühne aus. Gemeinsam präsentieren sie eine leidenschaftliche Musik, die zündet. Gemeinsam sind sie Spark.

Von der ZEIT als Kammermusik für die Facebook-Generationbezeichnet, liegt der Spark-Sound mit seinen schnellen Schnitten und dem selbstverständlichen Neben- und Miteinander verschiedener Epochen und Genres am Puls der Zeit und macht die Klassik auch einem jungen Publikum zugänglich. Einer Ballettmusik des jungen Mozarts werden aktuelle Technoklänge gegenübergestellt, Händel-Motive werden sequenziert, der Finalsatz eines Vivaldi-Konzerts wird durch niederländische Minimal Music ersetzt, Couperin wird zur entschleunigten Ambientcollage, Mendelssohn wird mit avantgardistisch-folkigen Farben neu eingekleidet. Nichts geschieht zum Selbstzweck oder aus purer Effekthascherei. Hier wird mit viel Sorgfalt und Know-How, aber auch der nötigen Prise Experimentierfreude vorgegangen. So klingt Klassik im Hier und Jetzt, gespielt von Musikern, die ihre Botschaft leben. Diese Künstler lassen der Klassik all ihre Kompliziertheit, so die Süddeutsche Zeitung, sie verändern lediglich den Kontext und verdeutlichen, dass Popmusik für sie genauso zum Kulturgut gehört wie Klassik. Die französische Zeitung L’Alsace schreibt: Hier sind fünf Musiker am Werk, die vor allem eins sind: Großartige Interpreten und mitreißende Künstler, die ihre Instrumente so herausragend beherrschen, dass sie sich in jeglichem Musikstil überzeugend bewegen können, ohne sich dabei auf ein Genre festlegen zu lassen. Die WELT betitelt Spark als hochkarätige Band und die niederländische Volkskrant zählt Spark zu den wenigen Ensembles, die über das Potential verfügen, Einflüsse aus Pop und Dance überzeugend mit klassischer Musik zu verbinden. Der American Record Guide sieht in Spark ein echtes Phänomen in der klassischen Musikszene, das Yo Yo Ma oder dem Kronos Quartett ähnelt, aber noch lebendiger daherkommt.

Soli fan tutti – Romantische Klassiker

Ensemble Soli fan tutti

Makiko Sano Violine
Michael Veit Violoncello
Wiltrud Veit Klavier

 “Romantische Klassiker”

 Das Programm des Darmstädter Ensembles Soli fan tutti besteht aus drei der schönsten Werke klassisch-romantischer Kammermusik. Makiko Sano und Michael Veit, beide Stimmführer im Staatsorchester Darmstadt, spielen zusammen mit der Pianistin Wiltrud Veit zunächst Sonaten von Johannes Brahms (Cellosonate e-Moll op. 38) und Ludwig van Beethoven (Violinsonate G-Dur op. 96). Als Höhepunkt erklingt nach der Pause das wunderbare Klaviertrio in B-Dur op. 99 von Franz Schubert.

 Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier und Violoncello e-Moll op. 38

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier und Violine G-Dur op. 96

Franz Schubert (1797-1828)
Trio für Klavier, Violine und Violoncello B-Dur op. 99

Trio Montagna – Klassik Trio

Auch die drei Musiker Tsukasa Hatsukano (Violine), Hisae Hatsukano (Klavier) und Toshiki Fujisawa (Violoncello) begannen ihre Karrieren mit 3, bzw. 4 Jahren. Das Studium an der Akademie für Tonkunst, bzw. ein Engagement am Staatstheater Darmstadt brachte die drei zusammen. Heute spielen sie Werke von Breval, Narita, Miyagi, Händel und Debussy.

1.Duo für VIoline und Violoncello Nr.3 D-dur
J.de Breval

2.Klaviertrio “HAMABE no UTA” G-dur
Tamezou Narita

3.Duo für Klavier und Violine “HARU no UMI”
Michio Miyagi

4.Duo für Violine und VIoloncello “SAKURA SAKURA”
Unbekannt

5.Solo für Violoncello “KOJO no TSUKI”
Rentarou Taki

6.Duo für Violine und Klavier  Prädium und
Allegro e-moll  F.Kreisler

7.Hungarian Rhapsody für Violoncello und Klavier Op.68 David Popper

PAUSE

8.”Passacaglia ” Largamente g-moll Johan Halvorsen

9.Premiere Trio                                C.Debussy

  1. Satz  Andantino con moto allegro  G-dur
  2. Satz  Scherzo Intermezzo              D-dur
  3. Satz  andante espressivo                e-moll
  4. Satz  Finale  Appasionato              g-moll

Kenkoh Endoh – Klassik rund um die Bergstraße

Schon als Kind entdeckte der Japaner Kenkoh Sugihara Endoh seine Liebe zur klassischen Musik und begann bereits als Fünfjähriger mit dem Klavierspiel. Auf seinem Weg lernte er u.a. von Aquiles Delle Vigne, S. Ishiyama und K. Takabatake. Dennoch entschied er sich für eine berufliche Laufbahn in der Wissenschaft und wurde Physiker – seine große Liebe ist jedoch die klassischen Musik! Kenkoh Endoh lebt seit drei Jahren in Deutschland und verbindet mit großem Engagement seine beiden Herzensthemen sowohl mit seinem leidenschaftlichen Klavierspiel als auch mit der wissenschaftlichen Analyse von Musik und Akustik. In Darmstadt angekommen entdeckte er den noch vergleichsweise wenig bekannten Komponisten C. Graupner. Bei weiteren Erkundungen entlang der Bergstraße stieß Kenkoh Endoh in Heidelberg auf A. Borodin und lies sich so zu der Idee für dieses Konzert über die klassische Musik dieser romantischen Region inspirieren. Im Sommer 2016 nahm er als einziger Amateurpianist an der 16. Internationalen Sommerakademie am Schloss Heiligenberg teil und nahm Unterricht bei Professor Catherine Vickers von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Der charismatische Kenkoh wird auch Stücke von R. Schumann und S. Rachmaninov darbieten, sowie die eine oder andere Anekdote aus dem Leben der Komponisten, die Sie bisher sicher noch nicht kannten.