Aurora deMeehl – Dicke Luft in Tapperware Falls

AuroradeMeehl, Symbiose aus Wasserbett und Diskokugel entführt das Publikum mit diesem Programm in den sehr wilden Wilden Westen. Seit frühester Jugend, die ja noch nicht lange zurückliegt, begeisterte sie sich für rauchende Colts, Feuerwasser, schwere Jungs und Leichte Mädchen. Sie erzählt von Ihrer Ur-ur-ur-ur-ur-urgroßtante Dorothea-Auguste DeMeehl, die in den Wilden Westen auswanderte und dort unter dem Namen „Dirty Doris Danger“ zu unrühmlicher Berühmtheit gelangte Dazu singt Sie Perlen der hessischen Country-Musik und wälzt sich tief im Klischee mit Karl May, Calamity Jane und Ben Cartwright! Begleitet wird Sie wie stets von ihrem Ihr stoisch ergebenen Ehegatten „Billy the Schmidt“, der auch dieses Mal wieder schneller spielt als sein Schatten!

Andy Ost – Kunstpark Ost

So facettenreich wie das ehemalige Münchener “Vergnügungsgebiet“ präsentiert der aktuelle Deutsche Kabarettmeister, als auch Preisträger des Fränkischen und Vorarlberger Kabarettpreises sein neues Programm. Denn so unterschiedlich wie der Besuch einer Vernissage, eines Flohmarkts oder Rockkonzerts, gibt sich KUNSTPARK OST als Quintessenz des Lebens an sich.

Wenn sich Lachfalten, ungetrübter Spaß und Tränen der Rührung vermischen, wenn Geschichten des Lebens lebendige Geschichten werden, dann heißt es

„Herzlich willkommen im KUNSTPARK OST“

Klaus Birk – Affen im Kopf! oder: Alles Banane!

Klaus Birk, Kabarettist, seit 30 Jahren tätig für Radio und TV, Kolumnist, amüsiert sich über schräge Gedanken, die uns den Kopf verdrehen, die uns wunderbar miese Gefühle bescheren oder gar glücklich stimmen – uns jedoch allzu oft zum Affen machen.

“Wenn ich mir manche Bauten ansehe, Ehen, Kunstwerke, oder das neue Gesetze zu Schutz der Flöhe auf städtischen Mäusen, dann frag ich mich, “wer hat sich das denn ausgedacht” und “das tut doch weh beim Denken”?
Haben Sie beim Zeitunglesen, Radiohör’n und Ferseh’n auch manchmal den Verdacht, die hätten den Schuss nicht gehört, die Waffeln zu heiß gebügelt oder ein Loch zu viel in der Klarinette? Denken die wirklich, was sie da sagen? Und wieso glauben wir das so gern? Wieso denken wir, was wir denken?
Täglich hopsen uns tausende Gedanken wie wild gewordene Affen ins Hirn – und die wollen immer nur das eine: Bananen und uns verrückt machen! Und was tun wir? Geben ihnen Futter und lassen sie mietfrei bei uns wohnen, ohne dass sie Kehrwoch‘ machen müssen. Was dagegen hilft? Schmeiß‘ die Affen raus und du kannst die Bananen endlich selber essen.
Amüsiert nimmt sich der Birk den Alltag vor, Liebende und Andersdenkende, berichtet vom Trumptower und davon, was von Frauen und Männern gedacht und danach grandios versemmelt wird.

Franz Kain – De Baby Boom Bu

Er ist „Oaner vun de Meischde“, Franz Kain – der Bu aus der Baby-Boom-Zeit. Einer von denen, die Deutschland mit dem Rollator-Geschwader überrollen. Der 1964 in Mannheim geborene Kabarettist gehört zum geburtenstärksten Jahrgang in Deutschland überhaupt. Darauf ist er stolz und erzählt in seinem neuen Programm „De Baby-Boom-Bu“ auch aus seiner Jugend, in der Leckmuscheln eine „babbische Zuckerschnut“ verursachten. Und dann half angeblich nur noch eins: Muttis Spucke!
Franz Kain verknüpft seine Erinnerungen mit dem Blick auf die Gegenwart („Aus antiautoritär erzogenen Kindern sind Reformhaus-Rambos geworden“) und auf die Zukunft: Was kommt auf ihn zu, den Baby-Boom-Bu? Hat die Fiktion die Realität in vielen Bereichen nicht schon längst überholt, in Zeiten, in denen Roboter schon klüger sind als der Mensch?
Wo führt das noch hin, wenn Menschen sich selbst zu Robotern machen und sich Chips als Ersatz für den Haustürschlüssel einpflanzen lassen? Oder Frauen nur noch Mutter werden, um sich mit anderen Müttern über App-Erfahrungen auszutauschen? Was bringt die Zukunft für den Baby-Boom-Bu? Gibt es überhaupt irgendwann den Rentner Kain, der mit dem Pfand für gesammelte Flaschen die Butter für das Brot zusammenkratzt? Oder heißt es „Rent-A-Kain“?

Tim Boltz – Reden ist Silber , Schreiben ist Gold

Literatur-Comedian Tim Boltz berichtet in seinem urkomischen Bühnenprogramm
„REDEN IST SILBER,
SCHREIBEN IST GOLD“
davon, warum es als Mann grundsätzlich besser ist die Klappe zu halten. Egal ob im Bett neben der schwangeren Freundin, bei der Bestellung im Veganer-Restaurant oder beim Kauf eines Hornhauthobels! Dann doch lieber seine schrägen Erlebnisse und Gedanken zu Papier bringen und sie so einem breiten Publikum zugänglich machen. Und genau das tut Boltz wie kein anderer! Mit neuen Texten sowie charmant-witzigen Gedichten und Passagen aus seinen Bestsellerbüchern liest, singt und unterhält Tim Boltz in gewohnt provokanter Art mit großer Lese- und Spielfreude.
Das neue Bühnenprogramm von Literatur-Comedian und
SPIEGEL-Bestsellerautor Tim Boltz

Moritz Netenjakob – Das Ufo parkt falsch

Der Grimmepreisträger und Bestseller-Autor präsentiert seinen perfekten Mix aus brüllend komischen Beobachtungen, verrückten Einfällen und liebenswerten Figuren:
● Ufo-Attacke wird von Grönemeyer, Lindenberg und Calmund abgewehrt …
● Fußballreporter erzählt Hänsel und Gretel …
● Frauenversteher entdeckt türkische Macho-Kultur …
● Blick in die Zukunft: Berliner Runde 2021 …
● Lehrer-Ehepaar vergeigt erotisches Rollenspiel

Wer Moritz Netenjakob noch nicht kennt, hat bestimmt schon über seine Texte gelacht – in den Sendungen „Switch“, „Wochenshow“, „Stromberg“ oder „Pastewka“. Und wer ihn kennt, weiß längst, dass intelligenter Humor und Lachtränen bei ihm zusammen gehören.
Für die Augen: Eine One-Man-Show. Für die Ohren: Ein großes Ensemble.
„Begnadeter Parodist“ (Kölnische Rundschau)
„In Sachen Originalität, Wandlungsfähigkeit und Witz kann diesem Künstler kaum ein
Kollege das Wasser reichen.“ (Rhein-Zeitung, Mainz

Mobile´s Matinee – mit Richard Heath wird verschoben

Achtung! Der Termin findet gegenüber im Cafe Piano statt (Obertor 6)

Artistischer Akteur mit zirzensischem Zauber! Richard Heath beherrscht die Ball-lance und lässt in humorvoller Jonglage gerne auch andere Dinge durch die Luft wirbeln. Zwischendurch schweben Klavierklänge, die Töne tanzen von den Tasten unter seinen flinken Fingern. Für den clownesken Musik-Virtuosen und das pantomimische Geschicklichlkeitsgenie wird die Bühne zur Manege.

Bidla Buh – Sekt, Frack und Rock´n Roll

„Sekt, Frack und Rock’n Roll“.

Der Name ist Programm. Die drei hanseatischen Vollblutmusiker Hans Torge, Ole und Frederick präsentieren in prickelnder Laune und mit vortrefflicher Eleganz ein knallbuntes Potpourri musikalisch-komödiantischer Leckerbissen. So mutiert das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zum Kniebeugen-Fitnessrest auf drei Blasebalgen und Mozarts „Rondo alla Turca“ schwingt sich auf Vibraphon, Tuba und Gipsy-Gitarre in atemberaubendem Tempo zum rasselnden Säbeltanz empor. Völlig überraschend erscheint da Stargast Johnny Cash und singt zu knarrendem Banjo und Esslöffel-Rhythmus einen Country-Song für Susanne.

Apropos Frauen: Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt buhlen die drei ungleichen Brüder von Bidla Buh im Ghetto-Slang oder auf sächsisch um die Gunst der schönsten Dame aus der ersten Reihe und lassen einen heißblütigen Piazzolla-Tango in einem völlig neuen Gewand erscheinen. Ganz nebenbei wird dann noch das Geheimnis der Herkunft des Gruppennamens Bidla Buh gelüftet, während das australische Kammermusik-Ensemble Ah-Ze-De-Ze zu einem philosophischen Diskurs über die Sinnhaftigkeit einer Autobahnfahrt einlädt.

Nicolas Schmidt – Dem Herrn Schmied sein Tagebuch

Herr Schmied wandelt im Klassenzimmer am Rande des Wahnsinns. Als Lehrer wird er jeden Tag von Schülern, Kollegen, Vorgesetzten und Eltern in die Pflicht genommen. So sehr er auch versucht, diesem Overkill an zwischenmenschlichen, dienstlichen und organisatorischen Herausforderungen gerecht zu werden, am Ende muss er meist kapitulieren.  Aber in seinem Tagebuch hat Herr Schmied das Heft fest in der Hand. Hier schreibt er kleine Geschichten über seinen Job, seine Mutter, Gerechtigkeit, Terrorcamps und natürlich über die Liebe.

Oder er macht Musik. Da fühlt er sich in US-amerikanischem Singer/Songwriting, britischem Fingerpicking-Folk und deutscher Melancholie zu Hause.

Nicolas Schmidt ist tatsächlich bayerischer Beamter im Schuldienst und seit Jahren unter dem Pseudonym „Bybercap“ als Slam Poet aktiv. Sein YouTube-Video „Fly Like an Eagle“ avancierte mit über einer Million Klicks zum meistgesehenen deutschsprachigen Poetry-Slam-Clip.

Thomas Koch – Ernsthaft!

In seinem neuen Programm präsentiert Koch eine Mischung aus Stand-up-Comedy, Geschichten, Gedichten und Songs, die durch den schrägen und  treffsicheren Humor des bekennenden Dortmunders zu einem besonderen Erlebnis für sein Publikum werden.

„Ein Literaturabend mit dem gewissen Etwas … dabei rückt er in seinen Gedichten, Geschichten, Liedern und szenischen Darstellungen das Absurde ironisch in den Fokus … unterstreicht seine präzise Beobachtungsgabe wie sein ebensolches Sprachgefühl … ein Literat, Lyriker, Schauspieler und Liedermacher, der mit „Ernsthaft“ kritisch komisch ist.“ … meint die Presse.

„Koch ist ein feiner Beobachter, der seinen Gedichten, Geschichten und Charakteren mächtig Leben einhaucht. Wenn er über „Omma“, „Sir Weiwel“ oder „LKW-Fahrer Ulf“ fabuliert, dann geraten diese Figuren trotz aller Absurdität immer auch äußerst authentisch. Thematisch geht es dabei ausschließlich um die ganz großen Dinge: Liebe, Leben, Gott und Fußball.“ … meint der Buchkritiker.

 „Bei meinem Radiojob versuche ich die Welt zu erklären, auf der Bühne  muss die Welt dafür büßen!“ Mit dieser Haltung blickt Koch auf die Absurditäten, Abgründe und Ungereimtheiten des modernen Lebens.  Ob es um Frühförderungswahn, Gleichstellungsromatik oder Männerphantasien geht, wenn sich der Grimme- und Fernsehpreisträger diesen Themen widmet, gibt es viel Spaß und wenig Gnade!

Serhat Dogan – Danke Deutschland

Ein Türke zwischen Kebap und Käsekuchen

2004 kam Serhat Dogan nach Deutschland. Er hatte gehört: „Deutsche Frauen lieben weiche Eier.“ Und dass er selbst kein Macho ist, das war ihm immer klar. Bis er Sabine getroffen hat. Eine Sozialpädagogin. Seitdem ist Serhat verwirrt: „Bin ich ein weicher Macho oder ein harter Mittelspurblockierer?“ Er findet es gut, wenn man sich beim Sex Zeit lässt – aber nach einer Stunden Streicheln hat er Angst, dass die Haut dünn wird.

Mit staunendem Blick erlebt Serhat Dogan die kulturellen Unterschiede, z.B. im Fußballstadion: Die Deutschen Fans singen: „Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht!“ Die Türkischen Fans singen: „Schiri, ich weiß, wo deine Mutter ist!“

Serhat wundert sich über die Friedfertigkeit der Deutschen: „Wow! Ich gehe über den Zebrastreifen, und das Auto hält! In der Türkei wäre ich jetzt im Krankenhaus.“ Als er einen Deutschen in der Disco aus Versehen anrempelt, gibt ihm der sogar noch ein Kölsch aus. Das macht Serhat nachdenklich: „Wie habt ihr denn zwei Weltkriege angefangen? Ich glaube, die fremden Länder haben Eure Autos zerkratzt.“

Auch ansonsten gibt es vieles, das ihn in Deutschland in Erstaunen versetzt: In Bayern spricht niemand Deutsch. Wenn man sich in München ein Glas Bier bestellt, bekommt man ein Aquarium. Und wenn man mit den Frauen vor dem Hauptbahnhof ins Bett will, muss man nicht erst ihre Eltern um Erlaubnis fragen.

Eher befremdlich allerdings findet er den Zeitungsverkäufer, der nur eine einzige Zeitung verkauft, und da steht „Erwachet“ drauf. Als dieser ihm allerdings erklärt, dass die Welt bald untergeht, findet Serhat sein Vorurteil bestätigt, dass die Deutschen an sich pessimistisch sind.

„Danke Deutschland“ – das sind rasante 90 Minuten Culture-Clash-Kabarett, in denen ein Gag den nächsten jagt, und Serhat Dogan zeigt, dass ein türkischer Macho-Tanz genauso gelungener Slapstick sein kann, wie das alberne Hüpfen eines besoffenen Deutschen auf Mallorca. Und am Ende sagt nicht nur die Kritikerin des Kölner StadtAnzeiger: „Danke, Serhat!“